19,80 

Tavias Reise Chor- und Einzelstimmen

Musik: Sabine Rachl, Klavierarrang.: Stephan Schleiner, Chorarrang.: Birgitta Schaub

1. Auflage 2018

Tavia ist eigentlich ein ganz normales Oktopusmädchen, das in der Schule mit der besten Freundin schwatzt, sich ab und zu mit seinem Bruder Tavo streitet und zusammen mit Mama und Papa in den Oktopushöhlen wohnt. Tavias Leben ändert sich allerdings schlagartig, als die Krankheit „Buntämie“ bei ihr festgestellt wird, bei der bunte Knubbel auf ihren Fangarmen wachsen.

Tavia zieht mit Mama ins Krankenhaus, damit sich Dr. Schwertfisch und die Krankenqualle um sie kümmern können, aber leider schlägt die Sonnenstrahlentherapie nicht an und es wird immer deutlicher, dass Tavia an ihrer Krankheit sterben wird. Nur traut sich niemand, ihr das zu sagen. Papa versucht immer, lustig zu sein und Mama ist ganz bedrückt und still, aber niemanden kann sie fragen, wie Sterben geht. Daher beschließt sie, die Antwort selbst zu finden, und macht sich heimlich auf die Reise durch den Ozean.

Während dieser Reise genießt sie es, den bedrückenden Höhlen der Meeresklinik entkommen zu sein. Noch viel aufregender sind allerdings all die Meerestiere, die sie trifft. Sie alle fragt sie nach dem, was sie über das Sterben wissen. Dabei bekommt sie ganz verschiedene Antworten: Die uralte Riesenmuschel Tridacna freut sich darauf, nach dem Tod wieder ein Teil des Meeres zu werden, während die Leuchtquallen nur im Hier und Jetzt leben und sich gar keine Gedanken über das Sterben machen. Zum Glück trifft sie auch einen neuen Freund, den großen Mantarochen, auf dessen Rücken Tavia ihre Reise fortsetzt, denn sie ist ziemlich schwach und muss viel schlafen. Er ist es auch, der ihr davon erzählt, dass der Tod eigentlich nur eine Art Weiterreise in den Zeitlostraum ist. Diese Vorstellung gefällt Tavia. Sie hat jetzt viel weniger Angst vor dem Sterben und besonders der Ältestenrat der Kraken macht ihr klar, dass sie auch über den Tod hinaus ein Teil ihrer Familie und Freunde sein wird. Sie beschließt, mit dem Rochen nach Hause zurückzukehren und die letzte Reise in den Zeitlostraum im Kreise ihrer Familie anzutreten…

Das Hörbuch macht die bunte Unterwasserwelt Tavias akustisch erlebbar. Es beschreibt die Gedanken der Meeresbewohner, ihre Erinnerungen und das Gefühl eines schweren Herzens. Die Geschichte setzt sich kindgerecht und einfühlsam mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander. Auch die trauernden Familienmitglieder und Freunde kommen zu Wort und beschreiben, wie das Leben nach dem Abschiednehmen für sie weitergeht.

Begleitet durch die Lieder gelingt es dem Hörbuch, Fragen zu formulieren, die sich jeder Mensch stellt, und den Hörern dabei zu helfen, eigene tröstliche Antworten zu finden.
In eingängigem Ton beschreiben die Lieder die Ängste, die Suche nach Antworten, die Trauergefühle, die vergehende Zeit und das Leben mit dem Verlust. Die Lieder berühren mit ihrer rhythmisch abwechslungsreichen Musik, die nicht nur ein Lamento ist. Auch in der Krankheit gibt es heitere wie tröstliche Elemente. So steht das „Lied der Möwen“ im flotten 12/8 Takt. Das „Lied der Leuchtquallen“ ist quirlig-tänzerisch und der „Ältestenrat der Kraken“ kommt als Swing daher. Die Musik eignet sich gut zur Gruppenarbeit mit Sologesang und Kinderchor. Pianistisch geht es mit bis zu fünf Vorzeichen teilweise etwas anspruchsvoller zu.

 


 

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ISBN 978-3-943064-13-1
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